Aus der Sitzung des Jugendgemeinderats vom 10.10.2016

 

Der Jugendgemeinderat berichtete von seinem, im Sommer stattfindenden, vierten Bolzplatzturnier auf der Sonne. Dieses Turnier war ein voller Erfolg.

Zwölf Mannschaften, der Großteil Freizeitmannschaften aus Birkenfeld, nahmen an dem Turnier teil und spielten um Siegerpokale und Gutscheine. Die Resonanz war durchweg positiv und es wurde der Wunsch geäußert, dieses Turnier auch in den kommenden Jahren fortzuführen. Der Jugendgemeinderat beschloss, als Dank für die Begleitung der Bolzplatzturniere in den vergangenen vier Jahren durch das DRK und die DLRG Ortsgruppe Birkenfeld, dem jeweiligen Verein eine Spende in Höhe von je 100,- Euro zukommen zu lassen.

 

Bürgermeister Steiner berichtete im nächsten Tagesordnungspunkt über die Neuwahl des Jugendgemeinderates in der Woche vom 14.11. bis 18.11.2016. Derzeit liegen der Verwaltung 10 Bewerbungen von interessierten Jugendlichen vor.

 

Bürgermeister Steiner betonte nochmals, wie erfolgreich die Arbeit des ersten Jugendgemeinderates Birkenfeld war. Auch die Jugendgemeinderäte selbst betonten, dass das Ehrenamt des Jugendgemeinderates ihnen viel Freude bereitet hat, dass sie in den vergangenen vier Jahren viel gelernt haben und auch stolz auf die Erfolge seien.


Voraussichtlich wird im Dezember nochmals eine letzte Sitzung des aktuellen Jugendgemeinderates stattfinden, in dem die bisherigen Jugendgemeinderäte gebührend verabschiedet und die neu gewählten Jugendgemeinderäte begrüßt werden.

 

Im nächsten Tagesordnungspunkt unterrichtete Bürgermeister Steiner die Jugendgemeinderäte über aktuelle Themen der Gemeinde.

Zum Stand Wohnbaugebiet Weingärtle Ost führte Bürgermeister Steiner aus, dass bereits 45 der 50 gemeindeeigenen Baugrundstücke verkauft seien. Ungefähr ein Drittel der Käufer komme aus Birkenfeld, die anderen zwei Drittel sind Käufer von außerhalb. Viele der Käufer seien junge Familien oder junge Paare, so dass auch in den kommenden Jahren ein Bedarf an Kindergärten- und Schulplätzen in Gräfenhausen bestehen werde.

Bürgermeister Steiner berichtete, dass im „Gewerbegebiet Dammfeld“ derzeit noch Gewerbegrundstücke zum Verkauf stehen, trotzdem würden bereits die Vorbereitungen für die Erschließung „Dammfeld II“ laufen. Hierzu versucht die Gemeinde möglichst viele Grundstücke von Privateigentümern aufzukaufen. Auch mit dem Gewerbegebiet Gräfenhausen sei man aktuell beschäftigt. Hier werden Anstrengungen unternommen, den ansässigen Firmen, die expandieren möchten, einen Ausbau in Richtung Neuenbürg zu ermöglich. Hierzu laufen Gespräche mit dem Forstamt, parallel dazu werden Ausgleichsflächen gesucht. Ein Fachbüro ist bereits mit der Erstellung der in der Bauleitplanung erforderlichen artenschutzrechtlichen Gutachten beauftragt worden. Dieses Verfahren wird ein Jahr in Anspruch nehmen.


Weiter berichtete Bürgermeister Steiner, dass der Förderantrag der Gemeinde Birkenfeld zur Ortskernsanierung leider abschlägig beschieden wurde. Die Gründe für die Ablehnung sind leider nicht bekannt, werden jedoch derzeit in Erfahrung gebracht. Bürgermeister Steiner hofft, in einem zweiten Antragsverfahren doch noch eine Förderung zu erhalten.

 

Zum Wiederaufbau der im Sommer durch einen Brand zerstörten Bibliothek erläuterte Bürgermeister Steiner, dass Überlegungen bestehen, das Obergeschoss, welches bislang als Wohnraum vermietet war, künftig anderweitig für die Allgemeinheit zu nutzen. Hierbei gibt es, seitens der Verwaltung erste Überlegungen, die Räume als Vereinsräume oder Seminarräume und als Erweiterung der Bibliothek zu nutzen. Zudem werden Gespräche mit der Lebenshilfe geführt, ob diese eventuell Interesse an der Einrichtung eines Cafés im Erdgeschoss haben.

 

Auf Nachfrage eines Jugendgemeinderates teilte Bürgermeister Steiner mit, dass es für die Räumlichkeiten des ehemaligen REWE noch keine neuen Nutzungspläne gibt. Zum Thema Flüchtlinge erklärte Bürgermeister Steiner, dass die Sixthalle in Gräfenhausen bis Mitte Oktober vom Landratsamt Enzkreis geräumt wird. Die dort ansässigen Personen werden, zum Teil innerhalb, zum Teil aber auch außerhalb Birkenfelds untergebracht.

 

Im nächsten Tagesordnungspunkt unterrichtete Bürgermeister Steiner, dass das denkmalgeschützte „grüne Haus“ in Gräfenhausen nach wie vor ein möglicher Standort für ein Jugendzentrum wäre. Derzeit ist ein Architekt damit beauftragt, die Kosten für die Sanierung des Hauses zu prüfen. Sobald ein Kostenplan vorliegt wird nochmals mit der Denkmalschutzbehörde Kontakt aufgenommen, um zu klären, ob eine Befreiung vom Denkmalschutz aufgrund des Prinzips der wirtschaftlichen Gebotenheit möglich ist.